"Wer Schmetterlinge lachen hört"

Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein, ungestört von Furcht, die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will, zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde durchs ganze Weltall reisen.

Er weiß, dass er nichts weiß, wie alle anderen auch nichts wissen,
nur weiß er was die anderen und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt, und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört, von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt, nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein, ungestört von Furcht, die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst im Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben.

(Novalis)


 "Man spürt selten,

was Glück ist,

aber man weiß meistens,

was Glück war."

 "Jedes Neue,

auch das Glück,

erschreckt."

Fr.v.Schiller

"Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück,

sondern nach den Gefühlen, die sie in uns auslösen."   Sigmund Graft 

Gesungen von Holger Biege 

Sagte mal ein großer Dichter, dass ein Mann im Leben die drei Dinge tun soll, dass es lohnt. Er soll einen Baum einpflanzen und  ein Buch im Leben schreiben und dann soll er zeugen einen Sohn

Ja so einfach sprach er aus das Wort und nun lebt es in den Menschen fort, aber wie nur wie nur  wie nur macht man es wahr?
 
Denn ich kannte viele Bäume, die vor ihrer Zeit schon starben, irgendetwas standen sie im Weg. Darum scheint es mir viel klüger, einen Baum mir aus zusuchen, den ich in der großen Stadt dann pfleg.
Ja so einfach sprach er aus das Wort und nun lebt es in den Menschen fort, aber so nur so nur hat es noch Sinn.
 
Wie viel Bücher hat die Menschheit und wie kurz ist so ein Leben, nur ein Bruchteil davon liest man dann. Warum denn ein Buch noch schreiben, viele ungelesen bleiben, nicht zu reden davon ob man’s kann?
Ja so einfach sprach er aus das Wort und nun lebt es in den Menschen fort, aber wo nur wo nur  wo nur ist noch der Sinn??
 
Wie viel Kinder hat die Erde, wie viel Eltern haben Sorgen, nicht alltäglich ist das täglich Brot.  Kinder bleiben ungeboren, Frauen haben sich geschworen, selber zu entscheiden ohne Not.
Ja so einfach sprach er aus das Wort und nun lebt es in den Menschen fort, aber wo nur wo wo nur ist noch der Sinn??

von Dirk Michaelis gesungen:

Als ich fort ging, war die Strasse steil,
kehr wieder um.
Nimm an ihrem Kummer teil, mach sie heil.
 
Als ich fort ging, war der Asphalt heiß,
kehr wieder um.
Red ihr aus um jeden Preis, was sie weiß.
 
Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein.
Ich weiß, du willst unendlich sein, schwach und klein.
Feuer brennt nieder, wenn’s keiner mehr mehrt,
kenn ja selber, was dir heut widerfährt.
 
 
Als ich fort ging, war’n die Arme leer,
kehr wieder um.
Mach’s ihr leichter einmal mehr,
nicht so schwer.
 
Als ich fort ging, kam ein Wind so schwach,
warf mich nicht um.
Unter ihrem Tränendach war ich schwach.
 
Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein.
Ich weiß, du  willst unendlich sein, schwach und klein.
Nichts ist von Dauer, was keiner recht will,
auch die Trauer wird da sein, schwach und klein.